Letzte Änderung: 12.06.2020 13:28 Uhr Lesezeit: 5 Minuten

10 Tipps für das Homeoffice

Die aktuelle Arbeitssituation stellt Viele vor große Herausforderungen. Versuchen Sie diese Veränderungen als Gelegenheit zu nutzen, Chancen zu sehen und geeignete Strukturen zu schaffen.

© Adobe Stock | Africa Studio
Ein Mitarbeiter bei der Arbeit am PC.

Wie Sie am ausgelagerten Notfall-Arbeitsplatz gesund bleiben

Die Einrichtung des Heimarbeitsplatzes, Kinderbetreuung und Kontaktbeschränkungen bedeuten eine Mehrfachbelastung, die es nicht immer ganz einfach macht, und oft laufen die Dinge nicht perfekt. Physische und psychische Gesundheit sowie Zusammenarbeit und Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen spielen in dieser Zeit eine große Rolle.

Um Sie dabei zu unterstützen, haben wir zehn praktische Tipps für das Homeoffice zusammengestellt:

  1. Versuchen Sie, einen festen Zeitraum für die Arbeit einzuplanen. Wenn möglich und mit Kinderbetreuung und „Homeschooling" vereinbar, halten Sie sich dabei an die vorgegebenen Pausen- und Arbeitszeiten.
  2. Wenn möglich, richten Sie sich auch einen festen Arbeitsplatz ein. Wenn Sie gleichzeitig Ihre Kinder zuhause betreuen, versuchen Sie Ihren Arbeitsbereich zu kennzeichnen, um ein wenig – wenn auch nur symbolische – Abgrenzung zu schaffen. Eventuell hilft es Ihnen, Arbeit und Freizeit voneinander zu trennen, indem Sie sich für die Arbeit so kleiden, als würden Sie ins Büro gehen. Dies kann auch Motivation und Selbstbewusstsein steigern.
  3. Versuchen Sie, sich einen Arbeitsplatz mit einer ergonomischen Sitzposition zu schaffen. Nutzen Sie die Möglichkeit, Teile Ihres Büroequipments wie Bildschirm, Maus und Tastatur mitzunehmen.
  4. Achten Sie darauf, den Bildschirm oder Ihr Notebook so aufzustellen, dass keine Spiegelungen entstehen und dass das (Tages-) Licht möglichst von der Seite einfällt.
  5. Erlernen Sie den Umgang mit Videokonferenzen, da diese zurzeit stärker zum Einsatz kommen.
  6. Legen Sie zwischendurch Seh-Pausen ein und wenden Sie den Blick vom Monitor ab.
  7. Bewegen Sie sich zwischendurch: Wippen Sie mit den Füßen und gehen Sie während des Telefonierens umher. Soweit möglich, nutzen Sie in der Pause und in der Freizeit die Gelegenheit zur Bewegung im Freien. Oder nehmen Sie an Online-Sportkursen teil wie zum Beispiel vom KVNO-Kooperationspartner Fitness First.
  8. Denken Sie an leichte und abwechslungsreiche Kost und vergessen Sie nicht, auch während der Arbeitszeit ausreichend zu trinken.
  9. Sprechen Sie Bedürfnisse und Probleme offen bei Ihrer Führungskraft sowie bei Kolleginnen und Kollegen an.
  10. Halten Sie Kontakt zu Ihrem Team: Nutzen Sie dafür das Telefon, Videokonferenzen sowie die Chatfunktionen. Der regelmäßige Austausch mit Kolleginnen und Kollegen stärkt die zwischenmenschlichen Beziehungen und hilft, trotz gebotener sozialer Distanz mit Personen außerhalb der eigenen vier Wände in Kontakt zu bleiben. Profitieren Sie so außerdem von den Homeoffice-Erfahrungen und Empfehlungen der Kolleginnen und Kollegen.

 

Auch im Home Office greift gesetzliche Unfallversicherung

Wenn Sie einen Unfall infolge einer versicherten Tätigkeit erleiden, gilt dieser als Arbeitsunfall und steht somit unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Hier spielt nicht unbedingt der Ort der Tätigkeit eine Rolle, sondern ob die Tätigkeit im Zusammenhang mit der beruflichen Aufgabe steht.

Das heißt zum Beispiel: Ein Unfall gilt als versichert, wenn ein Mitarbeiter die Treppe hinunterfällt und sich verletzt, weil er die unterbrochene Internetverbindung im Erdgeschoss überprüfen möchte, die für die dienstliche Kommunikation notwendig ist. Fällt der Beschäftigte hingegen die Treppe hinunter, weil er eine private Paketsendung entgegennehmen will, greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht.